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Altstadt, Traumblick & Höhlen

Unser Routenvorschlag in den Norden und Nordosten Mallorcas

Altres Temps
Ca'n Costa
Miramar - Restaurante
Can Vidalet Bodegas
Sa Cova
Moyà Vinoteca - Licores
Ca'n Sion Restaurante
Cuevas de Artà
Jardines March de Sa Torre Cega
Aloe Vera Farm Mallorca

Start und Ziel ist Alcúdia

Wir starten in Alcúdia, einer der ältesten Städte auf Mallorca, mit viel Flair und Kultur. Das frühere Pollentia wurde 70 v. Chr.von den Römern erbaut, einige Überreste kann man bis heute besichtigen, wie z.B. die Ruinen eines alten Amphitheaters. Auch die alte Stadtmauer wurde aufwändig restauriert. Ein Spazierweg führt direkt an ihr entlang. Um alte Schätzchen dreht sich auch alles im Altres Temps, einem Antiquitätenladen mitten in der malerischen Altstadt, mit Möbeln, Teppichen Bildern und Glaskunst aus den verschiedensten Epochen. Einkaufen macht hungrig. Das kann man beispielsweise im Ca'n Costabeheben und gleichzeitig seinen Blick zurück in alte Zeiten fortführen. Denn das familiäre Traditionsrestaurant mit viel Atmosphäre befindet sich in einem alten Palacio aus dem Jahr 1594, mit hohen Decken, Rundbögen und vielen antiken Möbeln und Accessoires. Man speist klassisch mallorquin und mediterran. Sind Sie an einem Sonntag im Ort, können Sie viel Nützliches und Unnützes, Hübsches und Schräges auf dem großen Wochenmarkt entdecken.

Ein Trip nach Port d'Alcúdia lohnt sich immer. Auch dort wartet eine Restaurant-Alternative: Das Miramar - Restaurante direkt am Hafen. Man kann mit Blick auf selbigen feinste Fische oder den berühmten Hummereintopf 'caldereta' schlemmen. Genuss pur in stilvollem Ambiente!

Von Alcúdia aus geht es ein kleines Stück in den Nordwesten zum attraktiven Städtchen Pollença. Auch hier ist sonntags großer Wochenmarkt auf dem zentralen Platz vor der Kirche. Wer gerne Treppen steigt, sollte sich an den 365 Stufen des Kalvarienbergs versuchen. Dort führt Karfreitag eine berühmte Prozession hinauf zum oben befindlichen Kloster. Auf dem Weg von Pollença hinunter zum dazugehörigen Hafenort nehmen Sie nicht die normale Hauptstraße, sondern eine kleinere ein wenig südlicher, wo Sie auch schon das Hinweisschild auf die Can Vidalet Bodegas entdecken können. Erst vor einigen Jahren von einem Deutschen gegründet, hat das Weingut schon etliche Preise für seine guten Tropfen gewinnen können. Sie können sich hier einer Führung anschließen, sich das Weinmachen erklären lassen und natürlich die Weine verkosten. Bei gutem Wetter sitzen Sie dabei auf der Terrasse, direkt vor den Weinstöcken und mit Blick auf die Berge.

Der Hafenort Port de Pollença verfügt über einen langen schönen Strand, ideal für eine Routenpause – wenn Sie die nicht auf einen der noch folgenden Strände verschieben wollen... Hier dominieren die Engländer, was vielleicht auch mit Agatha Christie zusammenhängt, die hier häufig urlaubte und auch eine bekannte Geschichte über den Ort schrieb: „Problem at Pollensa Bay“. Die Bucht eignet sich auf Grund der Windverhältnisse auch gut für Segel- und Surffans.

Nächstes Etappenziel und eine kleine Herausforderung für Autofahrer ist die Nordspitze der Insel, das legendäre Cap Formentor. Serpentinenstraßen schlängeln sich die Halbinsel entlang, der Ausblick am Ziel – bei gutem Wetter bis Menorca – lohnt die Anfahrt. Auf dem Rückweg sind Badestops sowohl an der romantischen Playa Formentor als auch an Mini-Buchten möglich, die Sie nur via Abstieg zu Fuß erreichen. Dafür werden Sie mit Einsamkeit und purer Natur belohnt.

Von Alcúdia aus führt Sie ein anderer Abstecher auf die Halbinsel Victoria zum gleichnamigen kleinen Kloster hinauf. Von dort wird Sie der Traumblick über die gesamte Bucht faszinieren. Zurück in Alcúdia geht es Richtung Südosten an der Küste entlang. Nahezu jede kleine Stichstraße auf der linken Seite führt nach einer knappen Minute zum Meer. Schließlich erreichen Sie Can Picafort. Ein Spaziergang entlang der Promenade führt zum Traditionsrestaurant Sa Cova. Nur Sie, Ihr Teller mit mallorquinischen Spezialitäten und das Meer direkt vor Ihnen – eine schöne Vorstellung. Bei Son Serra de Marina wehen die besten Winde für Surfer, ein Treffpunkt der Szene und ein Naturschutzgebiet obendrein mit wunderbaren Dünen, die zu einer Wanderung einladen.

In Artá, der nächsten Station unserer Nordroute, begeistert die schöne, nahezu autofreie mittelalterliche Altstadt mit vielen netten Geschäften und Cafés – flanieren, shoppen, relaxen. Oberhalb des Orts thront die Wallfahrtskirche Sant Salvador, von der Sie einen wunderbaren Ausblick genießen können. Köstliche flüssige Souvenirs bietet Moyà Vinoteca - Licores, ein traditionelles Familienunternehmen mit einer großen Auswahl an Weinen und einheimischen Likör-Schnäpsen wie Hierbas, Palo oder Mescladis. Probeschlückchen inklusive, allerdings ist dies nur Ihrem Beifahrer erlaubt. Denn Sie wollen ja sicher nicht eine hohe Strafe riskieren. Mittlerweile werden Knöllchen von Mallorca auch in Deutschland eingetrieben. In der Fußgängerzone finden Sie das Ca'n Sion Restaurante, sowohl Tapasbar als auch Restaurant mit vielen Tischen auf der Terrasse. Erst im März 2011 erhielt der von Deutschen geführte Betrieb vom Touristik-Ministerium der Balearen eine Auszeichnung für absolute Qualität.

Sie wollen ans Meer? Kein Problem. Von Artà aus erreichen Sie die attraktiven Buchten Cala Mesquida und Cala Torta. Oder sehnen Sie sich nach einer kühlen Höhle? Dann sind die berühmten Tropfsteinhöhlen Cuevas de Artà bei Canyamel das richtige für Sie – mit konstanten 18° Innentemperatur und einer geheimnisvoll-faszinierenden Stalagmiten-Stalaktiten-Welt. Mit einem natur- und Kunsterlebnis besonderer Art geht es weiter. Bei Cala Ratjada erwarten Sie die Jardines March de Sa Torre Cega, eine 70.000 qm große Gartenanlage direkt am Meer, mit wunderschönen Pflanzen, aber auch wertvollen Skulpturen großer Meister bestückt. Lange Zeit war diese exzeptionelle Anlage geschlossen, weil ein Unwetter sie teilweise zerstört hatte. Seit 2010 strahlt sie wieder im neuen Glanz.

Zurück nach Alcúdia nehmen Sie die kleine Landstraße über Santa Margalida und gönnen sich einen pflegenden Abstecher zur 40 Hektar großen Aloe Vera Farm Mallorca mit mehr als 80.000 Pflanzen. Zwischen den Aloe Vera-Feldern kann man spazieren gehen, die Blüte im Mai ist besonders prachtvoll. Alle Produkte sind dermatologisch getestet und für gut befunden worden. Es gibt Lotions, Gelees, Sirup und Säfte. Anschließend geht die Fahrt weiter über Muro und Sa Pobla – quer durch die fruchtbare Ebene, den nördlichen Teil der so genannten „Pla“ Mallorcas. Hier befinden sich die größten landwirtschaftlichen Anbauflächen. Entlang des knapp 1.700 Hektar großen Naturschutzparks 'S’ Albufera' fahren Sie zum Ausgangsort zurück. Wenn noch Zeit bleibt, sollten Sie sich einen Besuch dieses einzigartigen Sumpfgebiets nicht entgehen lassen. Es gibt dort allein über 250 verschiedene Vogel- und 400 Pflanzenarten. Ein spektakuläres Naturerlebnis!

Wochenmärkte am Vormittag:

Sonntag: Pollenca, Alcúdia, Muro, Sa Pobla, Dienstag: Alcúdia, Artà, Santa Margalida