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Perlen, Buchten & Karibikfeeling

Unser Routenvorschlag in den Südosten und Osten Mallorcas

Apart Sport
Ca'n Martina
Bodega Jaume Mesquida
Vinyes i Bodegues Miquel Oliver
Perlas Majorica
Ristorante La Piazzetta
Safari Zoo

Start und Ziel ist Cala d’Or

Los geht es in Cala d’Or mit dem architektonisch ungewöhnlichen Zentrum: Schneeweiße Häuser im kubischen Stil. Kreiert hat dies Stararchitekt Josep Costa Ferrer, der sich bei der Planung dafür in den Dreißiger-Jahren durch seine Heimat Ibiza inspirieren ließ. Viele Boutiquen in der Fußgängerzone sowie rund um die malerischen fjordähnlichen Buchten und den Hafen laden zum Verweilen und Flanieren ein. Die Südostküste ist überhaupt mit ihren vielen malerischen Buchten ideal für entspanntes Sonnen und Schwimmen, ist aber auch ein attraktives Wassersportrevier, z.B. sind die zahlreichen, nur vom Wasser zugänglichen Höhlen geradezu perfekt zum Tauchen geeignet. Für all jene, die sich sportlich betätigen wollen – sei es rollend, skatend, Rad fahrend, Tischtennis spielend, ist Apart Sport Anlaufstelle Nr. 1. Jegliche Art von Sport- und Freizeitkleidung findet sich hier. Atmungsaktiv, wasserabweisend, modisch schick. Hinzu kommen Accessoires wie Schläger, Surfbretter, Skateboards oder Rollerskates. Kulinarisch bietet die Gegend nahezu alles für jeden Gaumen, von Snackbar über Caféteria bis hin zum gehobenen Restaurant. Direkt am Meer sitzt man im hübschen benachbarten Hafenort Portopetro beispielsweise idyllisch unter Schatten spendenden Bäumen mit Meerblick im Restaurant Ca'n Martina und genießt mallorquinische Küche und viel frischen Fisch. Der Weg führt weiter Richtung Süden nach Santanyí. Dort ist samstags übrigens der Teufel los, denn einer der größten Inselmärkte findet am Vormittag statt, zudem können Kunstfreunde viele stilvolle Galerien, modebewusste Damen etliche Top-Boutiquen entdecken.

Nun sollten sie wieder ein wenig Meer und Ruhe genießen. Idyllische Buchten in der Nähe sind beispielsweise die Cala Mondragó, die Cala Llombards oder die Cala Santanyí. Highlight ist natürlich der schönste, viele Kilometer lange Strand Es Trenc. Karibikfeeling mit türkisfarbenem Wasser und geschützter Dünenlandschaft. Teilabschnitte sind auch für FKK-Liebhaber offen. Ganz im Süden, nahe des Cap de Ses Salines erreichen Sie – nur zu Fuß – entlegene, fast noch unberührte Strände. Die gut gefüllte Kühltasche ist hier ein Muss, da jegliche Kioske fehlen. Ist Ihnen nicht nach Schwimmen zumute, oder macht Ihnen das Wetter einen Strich durch die Rechnung, so besichtigen Sie zunächst die Salinen hinter den Dünen – eine eindrucksvolle Landschaft mit vielen Salzwasserbecken und meterhohen Salzbergen. Nun fahren Sie über Campos hoch nach Porreres. Dort ist die Bodega Jaume Mesquida zuhause, eine der bekanntesten der Insel, mit dem rührigen Geschwisterpaar Barbara und Jaume Mesquida als Besitzer. Individuelle Weine hoher Qualität gilt es zu probieren, auch eine Führung sowie ein Verkauf ab Bodega ist möglich.

Sie mögen Klöster? Dann sollten Sie bei Felanitx die Serpentinen-Anfahrt hoch zum Kloster Sant Salvador nicht scheuen. Der Traum-Panoramablick entschädigt Sie für Ihre Mühe, und die zahlreichen idyllischen Picknickplätze sind eine schöne Alternative zum Restaurantbesuch, wenn Sie sich zuvor mit dementsprechenden Köstlichkeiten eindecken. Ein Stück einheimischer Käse, Sobrasada (Paprikawurst, die es nur auf Mallorca gibt), Chorizo (pikante Hartwurst), luftgetrockneter Schinken, dazu Brot, Oliven, Mandelkuchen und etwas Wein von der zuvor besuchten Bodega – fertig ist ein perfektes Picknick.

Noch ein attraktives Weingut steht auf dem Programm, geführt von der innovativen und überaus weinkundigen Pilar Oliver: Die Vinyes i Bodegues Miquel Oliver in Petra, dem Geburtsort des berühmten Franziskanermönchs und Kalifornien-Begründers Fra Juniper Serra. Er hätte sicher sein Dorf nicht verlassen, wenn es schon damals derart gute Weine gegeben hätte... Man kann übrigens auch ein kleines Museum besichtigen, den Schlüssel bewahrt kurioserweise eine ältere Lady auf, die in der Nachbarschaft wohnt und sich darum kümmert. Eine Büste des Mönchs steht übrigens in Washington im Capitol, wo alle verewigt sind, denen die Vereinigten Staaten von Amerika viel zu verdanken haben.

Weiter geht es nach Manacor, einer der größen Orte der Insel, berühmt für Möbel, aber auch für Perlen, wie die von Perlas Majorica, deren Designs man in einem großen Showroom besichtigen und kaufen kann. Die Geheimformel für die attraktiven, hochwertigen Kunstperlen wurde übrigens 1897 von dem deutschen Fabrikantensohn Eduard Friedrich Hugo Heusch erfunden!

Über Sant Llorenç de Cardassar und Son Servera geht es hinüber zur Costa des Pins. Der schöne Strand und die Fluten locken verführerisch, aber die dampfenden Spaghetti im Parmesanlaib von Pasquale Valluzzi, Besitzer des noblen italienischen Lokals Ristorante La Piazzetta, duften noch verführerischer. Direkt am Golfplatz Son Servera gelegen, begeistert dieses stilvolle Restaurant schon seit 14 Jahren seine Gäste, darunter auch zahlreiche Prominente. Highlight und Spezialität der Küche sind übrigens Trüffel, je nach Saison frisch aus Italien kommend.

Den Abschluss könnte noch ein Besuch im Safari Zoo bilden, der auf der Straße zwischen Cala Millor und Portocristo liegt. Wilde Tiere einmal ganz nah. Sicher auch ein einmaliges Erlebnis für Ihre Kinder. Zurück geht es auf einer schönen Landstraße wieder nach Cala d’Or. Kurz vor Sonnenuntergang empfehlen wir Ihnen für einen fantastischen Tages-Abschluss noch in das Nachbardorf S’Alqueria Blanca und zum Kloster Mare de Déu de la Consolació hochzufahren. Dort können Sie – mit einem guten mallorquinischen Wein im Glas – den Sonnnenuntergang samt faszinierendem Meerblick perfekt genießen. Was will man mehr?

Wochenmärkte am Vormittag.

Montag: Manacor; Dienstag: Porreres; Mittwoch: Petra; Donnerstag: Ses Salines; Samstag: Campos, Santanyi; Sonntag: Felanitx