español english deutsch
 

Die Route des Südens – Alles in Einer

Unsere Routenpartner im des Südens:

XII Apostel Restaurante
Segway Playa de Palma
Ca'n Tià Taleca
Hotel Hilton Sa Torre Mallorca Resort
Minkner & Partner - Santa Ponça
MHares Sea Club
Müller - Inca
M.P. Majorca Pearls
Per Piel Outlet Store
Els Calderers

Start & Ziel: Playa de Palma

Die kilometerlange Strandpromenade und Partymeile der Deutschen vereinigt sich auf wundersame Weise mit Klosterheiligtümern, prähistorischen Werken und der Steilküste. Diese Route wird damit zum echten Allrounder.

Gestartet wird auf Höhe des Balnearios 10 auf die Landstraße C-715, die nach Algaida führt. In dieser Gegend stehen viele der für Mallorca typischen Windmühlen am Straßenrand. Der kleine Ort ist nicht wirklich ein Hotspot, aber wer sich für Glasbläserei interessiert, wird etwa zwei Kilometer außerhalb von Algaida fündig. Dort steht die älteste Glasbläserei der Insel.

Bei Montuiri befinden sich die über die Insel hinaus bekannten Lederwaren- und Perlen-Outlets. Das ein oder andere Schnäppchen lässt sich hier sicherlich ergattern.

Nach einem leicht Shopping-geprägtem Einstieg wird es nun landschaftlich interessanter. Denn auf dem Weg Richtung Llucmajor schießt plötzlich der Puig de Randa in die Höhe. Mit stolzen 549 Metern ist der auch unter dem Namen Tafelberg bekannte Riese die höchste Erhebung im zentralen Inselbereich.

Die etwa fünf Kilometer lange Serpentinenstraße schlängelt sich vom am Fuße des Berges gelegenen gleichnamigen Dörfchen bis zum Gipfel hinauf. Gleich drei Heiligtümer warten dort am Wegesrand. Das erste jedoch sehr kleine Kloster ist das Santuari de Nostra Senyora de Gràcia, welches im 15. Jahrhundert erbaut wurde. Einen Kilometer weiter aufwärts liegt das Zweite der Eremitagen, das Ermita de Sant Honorat, in dem noch heute Mönche leben. Die Spitze des Puig de Randa beherbergt das 1275 von den Franziskanermönchen errichtete Kloster Santuari de Nostra Senyora de Cura.

Neben den heiligen Stätten ist auch das sagenhafte Panorama den Ausflug wert.

Über Llucmajor geht es jetzt nach Capocorb Vell, Mallorcas bekanntester prähistorischer Stätte. Die vermutlich aus dem östlichen Mittelmeerraum stammenden Eroberer bezeichneten die selbst erbauten steinernen Wohnbefestigungen als „Talayots“. Die Siedlung stammt aus der Bronzezeit und gilt heute als das älteste Zeugnis menschlicher Besiedlung auf der Baleareninsel.

So weit in die Historie der Menschheit zurückgehen zu können, weckt ganz besondere Gefühle. Mit diesen im Gepäck wird die Weiterfahrt zur Cala Pi bestimmt für besinnliche Momente sorgen.

Die Cala Pi ist eine fjordähnliche Bucht, die mit ihrem türkisfarbenen Wasser schmeichelt und zum Baden einlädt. Der Torrent de Cala Pi mündet im Meer, Pinien setzten Farbkleckse in die sonst eher schroffe Felslandschaft. Ein idealer Stopp also, um zwischen Heiligtum und Geschichte nicht das Strandfeeling missen zu müssen.

Mit einem leichten Salzgeschmack auf der Haut führt die Route nun zum Far del Cap Blanc. Der 1863 eingerichtete Leuchtturm thront fast 90 Meter über dem Meeresspiegel auf einem Steilkliff und bietet einen fantastischen Ausblick auf die Insel Cabrera.

Zurück – gut angeschnallt – an die langgestreckte Playa de Palma führt die Küstenstraße. Eine entspannte Tour am Rande der Steilklippen mit immer wieder neuen Ausblicken, die wirklich faszinieren. Nach nur 18 Kilometern ist El Arenal erreicht.

Um die berühmt berüchtigte Partymeile richtig erleben zu können, sollte das Auto geparkt werden. Der Boulevard am Strand zieht sich bis Can Pastilla und offeriert einen sagenhaft schönen Sonnenuntergang. Danach gilt es, die Balnearios so richtig zu entdecken. Sangria inklusive. Hier wird das erlebt, was aus deutschen TV Berichten bekannt ist: Party, Party, Party! Mickie Krause, Jürgen Drews und viele andere Ballermann-Stars rocken die Hütte und sorgen für Stimmung bis tief in die Nacht...

Wem das zu viel des Guten ist, umgeht die feurige Meile und fährt bis in die Cala Estància. Der Beachclub dort ermöglicht einen anderen Ausklang des Tages. Bei leichter Kost und chilligen Klängen versinkt die Sonne im Meer und die Seele entspannt. Sehen und Gesehen werden lautet die Devise.

Am Ende der Tour zählt nämlich nur: Relaxen, genießen und die Erlebnisse aller Art auf sich wirken lassen und den ausgedehnten Urlaubstag ausklingen zu lassen. Egal ob mit oder ohne Party!